versus Unternehmensberatung

Die Unterstützung externer, beratender Dienstleister

in Anspruch zu nehmen ist häufig eine sinnvolle Entscheidung für Unternehmer in Krisensituationen. Der Nutzen dieser Maßnahme liegt auf der Hand: Mit fundiertem Know-how und einem unverstellten Blick auf das betroffene Unternehmen kann ein neutraler Außenstehender mit entsprechender Expertise Diskrepanzen aufdecken, frische Impulse liefern, unentdeckte Entwicklungspotenziale identifizieren und neue Lösungswege aus der Krise aufzeigen.

Diese Aufgabe kann sowohl von einem Unternehmensberater übernommen werden, als auch von einem Interim Manager.

Worin also liegen die Unterschiede dieser beiden Ansätze und welcher ist in der aktuellen Krisensituation der für das Unternehmen zu priorisierende?

Praxis trifft Theorie

Wie der Name vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt der Unternehmensberatung auf der Beratungstätigkeit. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmensstrukturen, Geschäftsprozesse, Leistungskennzahlen und Marktpotenziale zu analysieren, Probleme zu identifizieren, Lösungswege zu erarbeiten und Handlungsempfehlungen auszusprechen. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Konzepte obliegt in der Regel aber dem Unternehmen selbst. Hierfür sind demzufolge entsprechende interne Kapazitäten notwendig, die in Unternehmenskrisen aber eben häufig nicht – oder nicht mehr – vorhanden sind. In diesem Fall hilft die Unternehmensberatung als Lösungsansatz für den Weg aus der Unternehmenskrise also nur bedingt weiter.

Ein Interim Manager hingegen übernimmt gleichermaßen diese analytischen Aufgaben, geht aber noch einen Schritt weiter und setzt seine entwickelten Lösungskonzepte additiv praktisch um.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Herangehensweisen zeichnen sich Unternehmensberater und Interim Manager entsprechend durch verschiedene Fähigkeiten aus. Während Ersterer vor allem analytisch stark ist, bringt Letzterer zusätzlich unternehmerisches Know-how, langjährige praktische Erfahrung sowie Führungsstärke, Überzeugungskraft und Risikoaffinität mit.

Wir sind aktiv im Team vor Ort!

Anders als bei klassischen Unternehmensberatungen übernehmen wir als Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE neben der theoretischen Entwicklung von Restrukturierungskonzepten auch deren praktische Umsetzung. Als aktives Teammitglied in organischer Funktion implementieren wir gemeinsam mit Unternehmern und Mitarbeitern transformierte Strukturen und Prozesse in den Unternehmen vor Ort für deren nachhaltige Neupositionierung am Markt.

Fehlende Kapazitäten in der Führungsebene auffangen

In der Regel ist der Interim Manager für einen befristeten Zeitraum nicht nur beratend, sondern aktiv als Führungskraft oder Manager im Unternehmen tätig, greift ins operative Tagesgeschäft ein, trifft Entscheidungen und erhält oftmals auch Weisungsbefugnisse.

Somit fängt ein Interim Manager das Fehlen von internen Kapazitäten auf der Managementebene aktiv durch sein Eintauchen in die konkrete Unternehmenswelt und seine Präsenz sowie Tätigkeit vor Ort auf und trägt durch sein kontinuierliches Steuern der Abläufe Sorge dafür, dass auch in anderen Bereichen entsprechend seinem Restrukturierungskonzepts ausreichend fachliche Kompetenz bereit gestellt und vorhanden ist. Für diese komplexen, bereichsübergreifenden Maßnahmen ist ein hohes Maß an unternehmerischer Erfahrung nötig, ohne die eine erfolgreiche Unternehmensrestrukturierung – und damit der erfolgreiche Weg aus der unternehmerischen Krise – nicht möglich ist.

Vom externen Dienstleister zum aktiven Teammitglied

Wir als Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE sind beispielsweise als CEO, CFO oder COO im Kundenunternehmen tätig. Falls notwendig, besetzen wir die Position des eingetragenen Geschäftsführers oder Vorstandes. Das heißt, wir werden für einen befristeten Zeitraum vom externen Dienstleister zum vollwertigen, aktiven Teil Ihres Teams.

Im Gegensatz zu Unternehmensberatern nehmen wir die Unternehmerperspektive ein und verschaffen uns vor Ort einen tiefen Einblick in alle Bereiche des Unternehmens. Auf diese Weise können wir Problemfelder und Entwicklungspotenziale erkennen, die von außen nicht sichtbar sind und es gelingt uns, neben der Analyse und dem Aufzeigen von möglichen Handlungsalternativen eben auch die sofortige Umsetzung und nachhaltige Implementierung im Unternehmen. Unsere Präsenz und Einbindung als Führungskraft im Unternehmen selbst, sichert diesen Effekt hierbei in besonderem Maße ab.