Interim Management

„Die Feuerwehr in Unternehmenskrisen“

ist eine häufig verwendete und sehr anschauliche Beschreibung für Interim Manager, die in akuten Unternehmenskrisen als externe Mitarbeiter über einen befristeten Zeitraum in dem betroffenen Unternehmen zum Einsatz kommen. Ein Bild, das gut verdeutlicht, worauf der Fokus beim Interim Management liegen muss und welche offensichtlichen Vorteile sich daraus ergeben: Schnelligkeit bei der IST Analyse und strukturierte Präzision bei der individuellen Brandbekämpfung, um das betroffenen Unternehmen zügig aus der Gefahrenzone zu retten und wieder nachhaltig am Markt zu positionieren.

Als neutraler Außenstehender ist der Interim Manager in der Lage, mit seiner Expertise und Erfahrung Diskrepanzen im Unternehmen zügig aufzudecken, frische Impulse zu liefern, unentdeckte Entwicklungspotenziale zu identifizieren, individuelle Lösungswege aus der Krise aufzuzeigen und neue Strukturen zu implementieren.

Anders als bei klassischen Unternehmensberatern agieren und fungieren Interim Manager nicht nur als reine Berater, sondern werden während des Mandats zu einem aktiven Teil des Unternehmens. Häufig in Form des CRO, CEO, CFO oder COO und üben somit organische Funktionen innerhalb des Teams mit allen damit verbundenen Risiken und Verantwortungen aus. Vakanzen werden mit dem zeitlich begrenzten Einsatz eines Interim Managers also erfolgreich und effektiv überbrückt, der anschließend häufig als Beirat oder Aufsichtsrat das Unternehmen weiter consultant begleitet.

Unternehmensführung in Krisensituationen

Die Grundsätze der klassischen Unternehmensführung werden in akuten Unternehmenskrisen auf den Kopf gestellt. Altbewährte unternehmerische Regeln und Grundsätze allein reichen hier für eine nachhaltige Krisenbewältigung nicht mehr aus. Je nachdem, wie weit die Krise vorangeschritten ist, müssen tiefgreifende strukturelle sowie ganzheitliche Veränderungen in den Unternehmen durchgeführt werden. Unter Umständen lassen sich bei der Einleitung einer strategischen und organisatorischen Neuausrichtung auch drastische Maßnahmen nicht vermeiden.

Dabei ist es eine wichtige Anforderung an einen Interim Manager, gegenüber allen Parteien Sicherheit und Authentizität auszustrahlen, um nicht zuletzt das Vertrauen der Stakeholder zurück zu gewinnen. Gleichzeitig ist es wichtig, stets ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen der Mitarbeiter zu haben, um bestehende Bedenken und auch Ängste gegenüber angekündigten Veränderungen und Maßnahmen auszuräumen oder auch neue Impulse aus der Belegschaft zu erhalten.

Die Anforderungen an uns als Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE und  Multiplikatoren sind also hoch, stehen wir doch im Kreuzfeuer aller Beteiligten. Ob Eigentümer, Finanzierer, Rechtsberater oder Gewerkschaften, allen gilt es im Rahmen der Restrukturierung gerecht zu werden. Ein Balanceakt, der nur durch eine ausgeprägte Persönlichkeit, Kompetenz und Organisation zu meistern ist. „Unser Geschäft ist die Krise, die für alle Beteiligten eine Ausnahmesituation und Belastung darstellt. Deshalb ist es ebenfalls unerlässlich, Menschlichkeit an den Tag zu legen.“

Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Auch wenn es in Anbetracht der angespannten Lage verständlicherweise schwerfällt, einen kühlen Kopf zu bewahren, ist es notwendig, besonnen zu agieren. Unruhe in der Chefetage führt zu Unruhe in anderen Teilen des Unternehmens und weckt das Misstrauen von Geschäftspartnern. Vorschnell getroffene Entscheidungen können weitreichende Konsequenzen haben.

Wir als CROs der ECHTEN PERSPEKTIVE nehmen Unternehmern diese Last und Unsicherheit von den Schultern, sind in dieser Situation ein wirkungsvoller Ruhepol und helfen mit unserer Durchsetzungskraft, Erfahrung und Fachkompetenz dabei, die notwendigen Maßnahmen für einen erfolgreichen Turnaround konsequent umzusetzen.

Durch Restrukturierung zu einer nachhaltigen Neupositionierung am Markt

Damit bei kriselnden Unternehmen eine nachhaltige Neupositionierung am Markt gelingen kann, bedarf es in den meisten Fällen einer ganzheitlichen Restrukturierung.

Am Anfang dieses Prozesses steht immer die umfassende Analyse des unternehmerischen Kerngeschäfts sowie der primären Wertevernichter. Häufig finden wir hier mangelnde Transparenz, alte Strukturen, Arbeitsprozesse und Produkte vor, die sich traditionell über die Jahre schlichtweg festgefressen haben. „Entfernt man hier Rost und Schmutz, die das Getriebe blockieren, schaffen wir Raum für neue Dynamik. Es läuft wieder rund.“

Es geht jedoch nicht darum, einzelne Abteilungen unabhängig voneinander neu zu organisieren und zu optimieren. Vielmehr verfolgen wir als CROs für den Mittelstand einen ganzheitlichen Ansatz und betrachten alle Unternehmensbereiche als ineinandergreifende Zahnräder. Diese werden der neuen Firmenstrategie entsprechend justiert und ausgerichtet.

Dabei wollen wir die notwendigen Maßnahmen nicht einfach nur nach unserem Willen umsetzen. Wir möchten etwas in den Köpfen der Belegschaft verändern und gemeinsam mit ihnen eine nachhaltige Unternehmensausrichtung entwickeln, mit der sich alle Beteiligten identifizieren können. Geschäftsführer und Mitarbeiter müssen sich daher folgende Fragen stellen:

  • Wie möchten wir in Zukunft von Kunden, Partnern und Lieferanten wahrgenommen werden?
  • Wie gelingt es uns, weniger austauschbar zu sein?
  • Wo möchten wir in zehn Jahren stehen?
  • Wie können wir Auftraggebern einen Mehrwert bieten und unseren Wettbewerbern einen Schritt voraus sein?

Unser Ziel ist es, den Zustand der Krise als Chance zu nutzen und das Unternehmen durch einen ganzheitlichen Strategiewechsel wieder erfolgreich am Markt zu positionieren.

Leistungswirtschaftliche Sanierung

Ist eine Unternehmenskrise so weit fortgeschritten, dass eine Insolvenz nur durch drastische und sehr kurzfristig eingeleitete Veränderungen abgewendet werden kann, sprechen wir nicht mehr von einer Restrukturierung, sondern von einer Sanierung. Auch bei dieser anspruchsvollen Aufgabe stehen wir Ihnen als krisenerprobte CROs mit unserer langjährigen Erfahrung und Kompetenz zur Seite.

Häufig ist eine umfassende leistungswirtschaftliche Sanierung – eine Form der materiellen Sanierung – notwendig, um ein Unternehmen wieder dauerhaft in die Gewinnzone zu bringen. Konkret handelt es sich bei einer leistungswirtschaftlichen Sanierung zunächst um die Sanierung der betrieblichen Leistung, also Neuausrichtung der Produktionsprozesse, Erhöhung der Produktivität sowie Verschlankung der Prozesse.

Die Sanierungsansätze sind hier vielfältig und können zum Beispiel die Neuverteilung der Kompetenzen, Änderungen der Organisationsstruktur, Implementierung von Controlling ­Instrumenten, Verbesserung der Produkti­onsqualität, Optimierung der Durchlaufzeiten und Kapazitätsauslastung, Überprüfung der Preis- und Zahlungskonditionen, Überprüfung der Einkaufskonditionen, Desinvestitionen, Sale and lease back und Factoring sein. Auch hier spielt zusätzlich die Neumotivation der Belegschaft wieder eine große Rolle.

Eine weitere Form der Sanierung ist die finanzwirtschaftliche Sanierung, die ebenfalls eine Form der materiellen Sanierung darstellt. Diese Art der Unternehmenssanierung umfasst alle finanziellen Maßnahmen, die zur Wiederherstellung der Zahlungs- und Ertragsfähigkeit des Unternehmens beitragen können.

Sanierungsansätze sind hier im Bereich des Eigenkapitals zum Beispiel Kapitalerhöhung, Kapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung, Gewährung von Gesellschafter­darlehen oder der Zutritt neuer Gesellschafter.

Stundungen oder die Reduktion von Verbindlichkeiten durch Verzicht der Gläubiger, Zinsenfreistellung, Aufnahme neuer Kredite und die Umwandlung von Forderungen in Beteiligungen sind mögliche zielführende Maßnahmen im Bereich Fremdkapital.

Wie bei der Restrukturierung, ist auch bei einer Unternehmenssanierung eine nachhaltige strategische und strukturelle Neuausrichtung des Unternehmens das erklärte Ziel. Dringende Notwendigkeit – und somit primäre Anforderung an einen Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE – ist bei einer Sanierung  aber zunächst immer die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, die Kennzahlen und die Leistungsfähigkeit möglichst schnell zu verbessern, um das Unternehmen aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu manövrieren. Denn bei einem Sanierungsfall ist tatsächlich Gefahr in Verzug.

Welche strategischen und operativen Maßnahmen im Nachgang konkret sinnvoll und notwendig sind, legen wir im Sanierungsfall ebenfalls nach einer eingehenden Analyse fest. Alle Sanierungsarten erfordern ein hohes Maß an Fachwissen und -kompetenz sowie Erfahrung. Aber auch Beharrlichkeit, Durchsetzungsfähigkeit und der Blick auf das Wesentliche sind gefragt, um lösungsorientiert mit dieser schwierigen Situation umgehen zu können. Unsere CROs für den Mittelstand verfügen sowohl über die entsprechende Erfahrung, als auch über die breitgefächerte Kompetenz, um betroffene sanierungsbedürftige Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren.

Doch gleichgültig, ob ein Unternehmen eine Restrukturierung oder eine Sanierung bewältigen muss: Für die meisten Unternehmer ist eine solch gravierende Unternehmenskrise Neuland und stellt daher immer eine große Herausforderung dar, die häufig mit den eigenen Möglichkeiten nicht bewältigt werden kann.

Neuausrichtung des Unternehmens gemäß Kernkompetenzen und Stärken

Unabhängig davon, ob es sich um eine Unternehmenrestrukturierung oder -sanierung handelt, ist unser Ziel und Anspruch an uns als Interim Manager immer, das betroffene Unternehmen seinen Kernkompetenzen und Stärken entsprechend neu auszurichten und auf diese Weise wieder nachhaltig am Markt zu positionieren.

Damit dieses Vorhaben gelingt, haben wir uns folgende vier Grundsätze auferlegt, die wir bei jedem unserer Mandate beherzigen:

  • Als externe Mitarbeiter schaffen wir schnell Transparenz für Kapitalgeber, Unternehmer und die Belegschaft.
  • Wir stärken Inhaber und Unternehmer. Dabei agieren wir gesichtswahrend als Partner auf Augenhöhe.
  • Vom ersten Tag an setzen wir uns für die konsequente Entwicklung einer zukunftssicheren Neuausrichtung des Geschäftes
  • Wir nehmen die Mitarbeiter mit und beziehen sie aktiv in erforderliche Prozesse ein.

Bei jedem unserer Einsätze sind wir im Unternehmen vor Ort tätig und stehen dort sowohl Stakeholdern, als auch der Geschäftsführung und den Mitarbeitern als verlässliche Ansprechpartner zur Verfügung. Anders als klassische Unternehmensberater verstehen wir uns jedoch als Unternehmer. Deshalb bieten wir nicht nur reine Beratungsleistungen an, sondern übernehmen faktisch Verantwortung: Während unserer Mandate werden wir als CEO, CRO, CFO, COO oder sogar Geschäftsführer und Vorstand zu einem aktiven Teil des Unternehmens. So erhalten wir einen tiefen Einblick in die Unternehmensstrukturen und können mit bewährtem unternehmerischem Werkzeug die Krisenherde erfolgreich beseitigen. Dabei agieren wir als Art Katalysator, der notwendige Prozesse beschleunigt.

Die Umsetzung macht´s!

Interim Management der ECHTEN PERSPEKTIVE hat sich auf die erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung mittelständischer Unternehmen spezialisiert. Dabei stehen wir als Interim Manager nicht nur beratend zur Seite, sondern sind als Teammitglieder aktiv in Geschäftsabläufe eingebunden, richten Unternehmen entsprechend ihren Kernkompetenzen und Stärken neu aus und nehmen Mitarbeiter sowie neue Strukturen mit auf den Weg in die nachhaltige Zukunft des Unternehmens.

Gründe für den Einsatz eines Interim Managers von ECHTE PERSPEKTIVE

Ein Patentrezept für eine erfolgreiche Restrukturierung und Turnaround gibt es jedoch nicht. Schließlich können die Gründe für eine Unternehmenskrise, und damit für den Einsatz eines Interim Managers, vielfältig sein. Eines haben unsere Mandanten aber gemeinsam: Sie stehen einer herausfordernden – oftmals existenzbedrohenden – Geschäftssituation gegenüber, die eine umfassende Unternehmensrestrukturierung erforderlich macht. Auslöser für den Restrukturierungsbedarf können hierbei sein:

  • Strategiekrise: In dieser Situation fehlt den betroffenen Unternehmen eine zukunftsträchtige Strategie. Es wurde versäumt, das Angebotsspektrum weiterzuentwickeln, Produkte an veränderte Marktbedingungen oder Kundenanforderungen anzupassen und notwendige Investitionen zu tätigen. Infolgedessen verlieren diese Firmen ihre Alleinstellungsmerkmale. Häufig haben die Unternehmenslenker in dieser Phase keine innovativen Ideen, Pläne oder Visionen. Uneinigkeit zwischen mehreren Geschäftsführern kann die strategische Planung ebenfalls zurückwerfen. Die Strategiekrise ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Spürbar wird das Problem erst, wenn die erwarteten Kundenanfragen ausbleiben und Marktanteile schrumpfen. Der Handlungsspielraum ist in dieser Phase jedoch noch hoch.
  • Produkt- und Absatzkrise: Entwickelt ein Unternehmen sich und seine Produkte nicht kontinuierlich weiter, kann es im Wettbewerb nicht mehr bestehen. Wird hier zu spät reagiert, lassen sich häufig Qualitätsprobleme, Lieferschwierigkeiten, eine verfehlte Preispolitik oder schlechte Marketingarbeit feststellen. Die Folge: Kunden wenden sich ab und das Unternehmen kämpft mit deutlichen Umsatzrückgängen.
  • Erfolgskrise: Sinken Umsatz und Gewinn weiter, wird es für das Unternehmen immer schwieriger, die laufenden Kosten zu decken. Verluste werden erwirtschaftet; das Eigenkapital schrumpft. Diese Situation erfordert eine Kursänderung, die nicht nur einzelne Geschäftsbereiche, sondern das ganze Unternehmen erfassen muss.
  • Liquiditätskrise: Droht die Zahlungsunfähigkeit, ist die Liquiditätskrise erreicht. Rechnungen, Löhne und Gehälter können in dieser Situation nicht mehr pünktlich gezahlt werden. Immer mehr Mahnungen gehen ein und Kreditanträge werden abgelehnt. Ausbleibende Zahlungen können dann beispielsweise dazu führen, dass Lieferanten auf Zahlung per Vorkasse bestehen oder nur noch kleine Mengen ausliefern. Eine Liquiditätskrise entsteht in der Regel als Folge der Erfolgskrise, kann aber auch auf eine missglückte Finanzplanung zurückzuführen sein. Der Handlungsspielraum ist nun aufgrund der fehlenden Liquidität stark eingeschränkt. Um eine Insolvenz zu vermeiden, muss ausgesprochen schnell und drastisch gehandelt werden.
  • Nachfolgemanagement: Entstehen plötzlich Vakanzen, weil Inhaber, Vorstände, Geschäftsführer oder Führungskräfte kurzfristig aus dem Unternehmen ausscheiden oder aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, übernehmen Interim Manager deren Aufgaben für einen begrenzten Zeitraum und unterstützen ihre Mandanten bei der Suche nach einem Nachfolger.
  • Stakeholderkrise: Interim Manager werden auch eingesetzt, wenn Stakeholder-Konflikte den Unternehmenserfolg gefährden. Es kann unter anderem zu Meinungsverschiedenheiten kommen, die wiederum zur Vernachlässigung der Führungsaufgaben führen. In der Folge leidet häufig die Unternehmenskultur. Verantwortlich dafür können auch Personen in Schlüsselpositionen sein, die durch persönliche Blockaden oder Erkrankungen bei der Weiterentwicklung des Unternehmens ausgebremst werden.

Ganz gleich, welche Krisensituation bewältigt werden muss: Wir als Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE verfügen über das entsprechende Know-How und Rüstzeug, um unsere Mandanten wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Mit unserer Erfahrung sind wir als CROs in der Lage, die Ursachen der Krisensituation schnell analytisch zu eruieren, definieren und ein entsprechendes Restrukturierungskonzept zu erstellen. Anschließend können wir zügig zielgerichtet handeln und das Unternehmen durch einen erfolgreichen Turnaround aus der Krise zurück zu einem nachhaltigen Markterfolg führen.

Häufig erfolgt der Einsatz unserer Interim Manager im Rahmen der Anforderung eines S6 Gutachtens nach IDW Standard, das Auskunft über das Krisenstadium gibt und die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens beurteilt. Fällt diese positiv aus, wird in der Regel von Seiten der Stakeholder der Einsatz eines externen Restrukturierers gefordert. Eine Herausforderung, die wir gerne für Sie übernehmen.

Typische Einsatzgebiete des Interim Managers von ECHTE PERSPEKTIVE

Um die Ursachen einer Krise möglichst umfassend eliminieren zu können, verfolgen wir als Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE stets einen ganzheitlichen Ansatz.

Als CROs für den Mittelstand konzentrieren wir uns nicht nur auf bestimmte Teilgebiete oder spezifische Projekte des Unternehmens, sondern agieren selbst wie ein Unternehmer und behalten dabei das große Ganze im Auge. Mit einem externen, unverstellten Blick durchleuchten wir das komplexe Unternehmensgeflecht und stellen vom Einkauf über den Vertrieb bis hin zur Fertigung sämtliche Bereiche analytisch auf den Prüfstand. Auf diese Weise gelingt es uns, Krisenherde zu lokalisieren und Entwicklungspotenziale zu definieren. Anschließend können wir Aufgaben ihrer Dringlichkeit entsprechend priorisieren und im Zuge der ganzheitlichen Restrukturierung zielgerichtet optimieren. Stärken werden fokussiert, Schwächen beseitigt.

Ziel ist es, eine zukunftsträchtige Unternehmensstrategie zu entwickeln, die von allen Mitarbeitern in sämtlichen Geschäftsbereichen verinnerlicht und gemeinsam umgesetzt und gelebt wird.

Welche Krisenart zum Einsatz des Interim Managements geführt hat, spielt dabei erst einmal keine Rolle: Die CROs der ECHTEN PERSPEKTIVE verfügen über entsprechende fachliche Kompetenz um unabhängig von dem Krisenauslöser tätig werden zu können sowie entsprechend dem Krisenstatus und dessen Auslöser zielgerichtete Maßnahmen einzuleiten.

Erfahrungsschatz der Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE

Im Geschäftsalltag können sich unsere Mandanten stets darauf verlassen, dass wir auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und sachlich agieren. Als krisenerprobte CROs sind wir in der Lage, im Kreuzfeuer aller Beteiligten wohldurchdacht zu handeln. Gleichzeitig wissen wir, wie Optimismus und Energie für notwendige Veränderungsprozesse freigesetzt werden können.

Immerhin verfügen wir über einen breiten Erfahrungsschatz:

Seit der Gründung der ECHTEN PERSPEKTIVE im Jahr 2009 konnten wir zahlreiche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen wie:

  • Metallverarbeitende Industrie,
  • Werkzeugmaschinenindustrie,
  • Automobilzulieferer,
  • Kunststoffverarbeitung / Spritzgusstechnik,
  • Spezialfahrzeughersteller,
  • Bergbauzulieferer,
  • Erdenindustrie,
  • Torfabbau,
  • Baustoffgroß- und Einzelhandel,
  • Automobilhandel,
  • Professional Services,
  • Informationstechnik und Telekommunikation,
  • Banken,
  • Möbelindustrie,
  • Energie,
  • Druckindustrie,
  • Logistik

aus der Krise führen und nachhaltig neu am Markt positionieren. Auch international agierende Firmen setzen auf die ECHTE PERSPEKTIVE. So leiteten unsere Interim Manager bereits Mandate und Unternehmen mit Standorten in den USA, in Kroatien, China, Indonesien und Südkorea in Funktion des CRO, CEO, CFO, Member of the Board of Management und des Aufsichtsratsvorsitzenden.

Auftraggeber der ECHTEN PERSPEKTIVE sind aber nicht nur die von Krisen betroffenen Unternehmen selbst, sondern häufig deren Stakeholder wie Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Banken und Unternehmensberater, die dringenden Handlungsbedarf für einen kreditwürdigen Fortbestand feststellen und uns um Unterstützung bitten.

Dank unserer langjährigen Erfahrung wissen wir schließlich genau, was in Krisensituationen zu tun ist und wie eine nachhaltige Neuausrichtung gelingen kann. Ziel ist es letztlich, in Krise geratene Firmen durch eine strukturierte, ganzheitliche Transformation bei der nachhaltigen Neupositionierung am Markt zu unterstützen und ihnen somit eine dauerhafte ECHTE PERSPEKTIVE zu geben.

Gesichtswahrende Krisenbewältigung

Bei all unseren Einsätzen als Interim Manager sind wir uns dabei stets bewusst, dass die Situation, in die wir unmittelbar eingreifen, für die betroffenen Unternehmer äußerst belastend ist. Wie sich Firmenchefs in einer Krise fühlen, weiß der Gründer der ECHTEN PERSPEKTIVE, Till Wasner, aus eigener Erfahrung: Vor seiner Tätigkeit als selbstständiger Interim Manager übernahm er den zuvor in Schieflage geratenen Baustoffhandel seiner Eltern. Es gelang ihm schließlich, den Betrieb durch die geordnete Insolvenz zu führen und erfolgreich zu verkaufen. „Ich weiß und erinnere mich genau, wie es sich anfühlt, in dieser Situation zu sein. Gleichzeitig bin ich aber auch ein Beispiel dafür, dass man eine solche, ausweglos erscheinende Situation überstehen und sogar gestärkt daraus hervorgehen kann.“

Aufgrund dieser persönlichen Erfahrung kann er sich heute umso besser in von einer Krise betroffene Unternehmer hineinversetzen, die vielleicht sogar mit dem Druck einer drohenden Insolvenz umgehen müssen. Er, wie auch alle anderen Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE bringen, ihnen ein hohes Maß an Empathie entgegen und legt großen Wert darauf, dass bei der Krisenbewältigung durch die ECHTE PERSPEKTIVE gesichtswahrend für den Unternehmer gehandelt wird. Für alle Interim Manager der ECHTEN PERSPEKTIVE geht es nicht darum, über Bestehendes zu richten, sondern um Neuausrichtung.

Aus diesem Grund sorgt das Team der ECHTEN PERSPEKTIVE dafür, dass die unternehmerische Selbstbestimmung und Außenwahrnehmung der Mandanten möglichst im gesamten Prozess erhalten bleiben. Zwar greifen wir in die aktuelle Geschäftssituation ein und, wenn nötig, mit aller Konsequenz durch, doch wir achten stets darauf, dass der Turnaround ohne Gesichtsverlust für den Unternehmer vollzogen wird – und zwar ohne sein geschäftliches oder persönliches Umfeld in Unruhe zu versetzen. Auf diesem Weg gelingt es, Ängste, Skepsis und Anspannung abzubauen, damit einhergehende Blockaden zu lösen und neue Energie für den anstehenden Restrukturierungsprozess frei zu setzen.

Gleichzeitig bringen wir unseren Mandanten Offenheit und Ehrlichkeit entgegen, sodass Unternehmer jederzeit über Chancen, Risiken und aktuelle Entwicklungen informiert sind. So legen unsere Interim Manager die Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe und schaffen eine hervorragende Ausgangsposition für eine erfolgreiche Unternehmensrestrukturierung.

Gemeinsam die Zukunft des Unternehmens entwickeln

Eine konstruktive Zusammenarbeit und Kooperation aller am Prozess Beteiligten ist bei jeder Restrukturierung für einen erfolgreichen Turnaround unabdingbar. Nur wenn alle Parteien gemeinsam an einem Strang ziehen und von der Notwendigkeit der eingeleiteten Maßnahmen überzeugt sind, kann die Restrukturierung gelingen. Deshalb legen unsere CROs großen Wert darauf, neben der Unternehmensführung auch die Mitarbeiter aktiv am Prozess zu beteiligen. Nur gemeinsam im Team können Interim Manager, Firmenchefs und Beschäftigte nachhaltige Strategien entwickeln, die auch nach der Restrukturierung Bestand haben. Damit dieses Vorhaben gelingt, sind wir als CROs in den betroffenen Unternehmen täglich vor Ort, für Führungskräfte und Mitarbeiter verfügbar und somit nah an den Menschen, Prozessen und Arbeitsabläufen.

Grundsätzlich müssen bei unseren Einsätzen zunächst Skepsis und Vorbehalte überwunden sowie Überzeugungsarbeit geleistet werden, um die Teammitglieder neu zu motivieren. Eine Krise stellt schließlich auch für die Mitarbeiter eine unsichere und sehr belastende Situation dar, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken kann. Häufig verfügen aber gerade die Beschäftigten über wichtige Informationen, die weitere Hinweise auf die Krisenursachen geben. Aber auch Lösungsansätze für den Weg aus der Krise kommen häufig aus den Reihen der Belegschaft.  Innovative Ideen, die neue Optionen eröffnen können.

Darüber hinaus ist es wichtig, den Teammitgliedern Verantwortung zu übertragen und ihnen die Chance zu geben, sich aktiv in den Restrukturierungsprozess einzubringen. Diese Vorgehensweise trägt zusätzlich dazu bei, dass sie sich mit der erneuerten Unternehmensstrategie identifizieren und diese aus Überzeugung auch dann weiterverfolgen, wenn der Interim Manager das Unternehmen wieder verlassen hat. So gelingt es uns, eine hohe Umsetzungssicherheit und vor allem Nachhaltigkeit zu generieren. Ein weiterer Vorteil: Da wir Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen, können Prozesse deutlich beschleunigt werden.

Die Bereitschaft zu einem Um- und neuen Aufbruch ist in allen Unternehmensbereichen zwingend erforderlich. Schließlich geht eine Krisenbewältigung in der Regel mit elementaren, bereichsübergreifenden Veränderungen einher, die in Form von tranformierten Strukturen und Prozessen von allen Mitarbeitern gelebt und umgesetzt werden müssen.